facebook – das Theaterstück

Das absolute Offline-Event! Intrigen, Stalking und Belangloses. Lass Dich von blockierten Freundschaftsanfragen verzaubern und verfolge grandios geschprochene Kommentare. Egal wie das Stück ausgehen wird: am Ende heisst es immer:



von Malte

Veröffentlicht am 2. August 2010 um 16:00 Uhr   |   Kategorie: Allgemeiner Schabernack



3 Kommentare

  1. Miriam

    2. August 2010 um 19:10

    Romeo ist jetzt mit Julia befreundet:
    Shakespeare präsentiert Romeo in den ersten Szenen des Dramas als melancholischen Liebhaber. Romeo spielt hier lediglich eine Rolle, seine Liebe ist nicht wirklich tief empfunden, sondern nur eine Pose.

    Romeo hat an Julias Pinnwand geschrieben, Julia hat Romeos Foto kommentiert, Romeo hat Julias Status kommentiert:
    Darauf weist seine Sprache hin, die in der Tradition der Sonett-Mode der damaligen Zeit steht: Übertreibungen, Anspielungen, Paradoxien, endlose Beschwörungen der unerwiderten Liebe.

    Romeo und Julia haben Facebook verlassen:
    Diese ichbezogene, narzisstische Liebe kontrastiert Shakespeare mit der echten Liebe, die über bloße Attitüden hinauswächst und eine radikale Änderung des eigenen Verhaltens fordert.

  2. Andreas

    10. August 2010 um 18:38

    Schöne Inszenierung!

  3. Alexia

    13. Januar 2013 um 21:50

    Hallo,
    ich habe mal eine Frage, kann man sich das Stück noch irgendwo anschauen?
    Würde mich total interessieren!

    Lg

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